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Die Aufgaben

Die Landwirtschaftskammer für das Saarland ist die gesetzliche Berufsvertretung der Landwirtschaft. Sie ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts auf der Grundlage des Gesetzes über die Landwirtschaftskammer.

Ihre Aufgabe ist es, im Einklang mit den Interessen der Allgemeinheit die Landwirtschaft und die in ihr Tätigen zu fördern und deren fachliche Belange zu vertreten.

So ist sie u. a. zuständig für

  • die Ausbildung in den Agrarberufen (Landwirt, Gärtner, Forstwirt etc.) und berufsbezogene Fortbildung,
  • die Förderung der überbetrieblichen Zusammenarbeit und der Erzeugerorganisationen,
  • die Förderung der Vermarktung (z.B. vom SAARLANDwirt, Weinprämierung, Qualitätszeichen),
  • die Mitwirkung bei Planungen im Land als Trägerin öffentlicher Belange der Landwirtschaft,
  • das Sachverständigenwesen,
  • die Fachschule für Agrarwirtschaft (Landwirtschaft und Gartenbau),
  • die Betriebsberatung für Landwirte und Gärtner sowie sozioökonomische Beratung,
  • die Tierzucht,
  • den Pflanzenschutz,
  • die Qualitätskontrolle Obst und Gemüse, Weinkontrolle,
  • das Herkunfts- und Informationssystem Tiere (Hi-Tier),
  • die Investitionsförderung.

Auch die Saarländische Gartenakademie für Freizeitgärtner ist ein Angebot der Kammer.

Viele der genannten Aufgaben sind staatlicher, vom Saarland auf die Landwirtschaftskammer übertragene Aufgaben.

Dabei ist die Landwirtschaftskammer nicht nur Fachbehörde, sondern in ihrem Aufbau eine Selbstverwaltungskörperschaft: Vollversammlung, Vorstand und Präsident sind die ehrenamtlichen Organe der Kammer. Ein hauptamtlicher Direktor führt die Geschäfte.

Die Vollversammlungsmitglieder kommen aus Haupt- und Nebenerwerbsbetrieben der Landwirtschaft und des Gartenbaus sowie der Forstwirtschaft, und auch Landfrauen, Landjugend und die Arbeitnehmer im Agrarbereich haben ihre Vertreter.

Die Wahlperiode dauert 5 Jahre.

Die Finanzierung der Kammer erfolgt durch den Beitrag, den die Gemeinden mit der Grundsteuer von den Eigentümern landwirtschaftlicher Grundstücke erheben und durch die Kostenerstattung des Landes für die Durchführung übertragener Aufgaben.